Raubritter vor den Toren Hamburgs

Wer hätte das gedacht? Um 1230 wurde die Burg der Scharpenbergs erstmals erwähnt, die sich wegen der wegbrechenden Steuereinnahmen auf das Geschäftsmodell Raubritterei verlegten. Dem konnte erst 1349 Einhalt geboten werden. Die Burg wurde bis auf die steinernen Turmfundamente geschleift. Übrig blieb ein kleiner von Burggräben umgebener Hügel mit Mauerresten, die jetzt wieder gesichert und in Stand gesetzt werden sollten. Unser HCU-Team half bei der Dokumentation der Burganlage mit Laserscannern und Drohnenaufnahmen. ​ Erstaunlicher Weise wurden bei den Sanierungsarbeiten im Fundament ein bis dahin unbekannter großer Ziegelbrennofen wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert gefunden, der half den Ort Linau nach einem großen Brand wieder aufzubauen.

Ein unscheinbarer Hügel, umgeben von Gräben, inmitten von Feldern am Rand eines Dorfes.
Am Rand ein Fundament erkennbar, aber seit Jahrhunderten haben hier Bauern Steine geholt und abgelegt.
Erste Arbeiten haben das Fundament freigelegt und zeigen in der Mitte einen alten Brennofen.​ Hier eine rohe 3D-Rekonstruktion aus Drohnenfotos. Später kommen die Daten aus den Laserscannern dazu und ergeben ein ​ millimetergenaues Modell.
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